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Forbes: 2019 wird CBD richtig durchstarten

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Das Jahr 2018 war das Jahr, in dem CBD seinen Durchbruch hatte. CBD war in aller Munde und plötzlich waren überall CBD-Produkte erhältlich. Das zeigte sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, wo die dritthäufigste Suche in Google auf einmal „CBD-Weingummis“ war. Sicher wissen kann man es natürlich nicht, aber es ist zu vermuten, dass die meisten der Interessenten aus der Generation der sogenannten „Baby-Boomer“ stammten.

CBD steht für Cannabidiol und ist eine ungiftige Substanz, die aus Cannabis gewonnen wird. CBD Öl ist ein natürliches Mittel gegen chronische Schmerzen, Schlaflosigkeit, Depressionen, Missstimmungen und vieles mehr. Ein Teil dieser Gebrechen betrifft vor allem Menschen im reifen Alter, daher verwundert es nicht, dass viele Personen ab 50 sich für CBD interessieren.

CBD als frei verkäuflich eingestuft in USA in 2018

In den USA wurde CBD 2018 von der Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) als frei verkäufliches Mittel eingestuft. Zugleich eröffnete die Politik den US-amerikanischen Bauern die Möglichkeit, den zur CBD-Gewinnung notwendigen Hanf legal anzupflanzen. Es bleibt zu hoffen, dass Deutschland mit seinem großen Markt diesen Trend schnell aufgreift. Auch hierzulande gibt es Patienten, die sich eine natürliche, nebenwirkungsfreie Abhilfe für chronische Beschwerden wünschen. Manche dieser Patienten verwechseln CBD vielleicht immer noch mit Marihuana und trauen sich daher nicht, die gebotene Hand zu ergreifen. Hier könnte der deutsche Staat ansetzen und klare Verhältnisse zum Wohle aller schaffen.

Insgesamt handelt es sich auch um einen klaren Wachstumsmarkt. Man geht davon aus, dass in den USA bis zum Jahr 2022 bis zu 22 Milliarden USD mit CBD umgesetzt werden. In Deutschland dürfte ein ähnlicher Boom zu erwarten sein.

Mehr CBD Aufklärung notwenig

Dadurch, dass CBD sich hierzulande weiterhin in einer Art Grauzone befindet, gibt es unnötige Unklarheit für die Verbraucher. Nicht jeder Patient ist noch so fit, dass er sich selbst Informationen im Internet suchen könnte. Manch einem fehlt vielleicht auch das Interesse, sich mit „Technik“ zu befassen und er oder sie vertraut lieber dem Hausarzt. Der ist vielleicht aber nicht offen gegenüber neuen Ansätzen und baut weiterhin rein auf die herkömmliche Pharmaindustrie.

Zudem führt die Unklarheit auch dazu, dass sich auf dem Markt zweifelhafte Produkte tummeln. Eine Untersuchung der in den USA online erhältlichen CBD-Produkte hat ergeben, dass im Hinblick auf die Inhaltsstoffe nur etwa 30 Prozent richtig gekennzeichnet sind. Einige der geprüften Mittel enthielten so wenig CBD, dass sie wirkungslos waren. Andere wiederum hatten einen unerwartet hohen THC-Gehalt, was zu einem leichten Rausch der Verwender führte. Das ist natürlich nicht erwünscht und kann unangenehme Folgen haben, etwa für die eigene Fahrerlaubnis.

2019 ist weltweit mit einem Ansteigen der Nachfrage nach CBD zu rechnen. Bis die Politik und Behörden Klarheit schaffen, muss sich jeder Interessent selbst informieren. Dabei wollen wir Ihnen gerne zur Seite stehen und präsentieren Ihnen daher alle wichtigen Informationen aktuell, gebündelt und leicht verständlich.

Quellen: Forbes, Pixabay

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