Hanf und CBD – was ist der Unterschied?

CBD ist in aller Munde und das aus gutem Grund. „CBD“ ist eine Abkürzung des etwas sperrigen Namens „Cannabidiol“. Der Wirkstoff überzeugt mit vielen positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Ständig kommen neue Anwendungsbereiche hinzu: Von der Schmerzlinderung, über Epilepsiehilfe und Hautpflege bis hin zur Hilfe für erkrankte Haustiere. CBD scheint ein wahres Allzweckmittel zu sein.

Manch einer fragt sich aber vielleicht, ob er da „Drogen“ nimmt. CBD gewinnt man doch auch aus Hanf, oder? Um mit diesem und anderen Vorurteilen aufzuräumen, schreibe ich diesen Artikel. Ich erkläre alles genau und verständlich. Danach kannst du beruhigt CBD ausprobieren und bist für alle Fragen im Freundes- und Bekanntenkreis gerüstet.

Hanf und Cannabis: Der Unterschied

Bereits seit mehreren tausend Jahren bauen die Menschen in vielen Ländern die Staudenpflanze Hanf an. Die Pflanze lieferte Fasern für Taue, Seile oder Stoffe. Auch als Baustoff und für andere Materialien wurde sie verwendet.

Wie bei den meisten anderen Pflanzen auch, gibt es beim Hanf verschiedene Unterarten. Hanf ist also nicht gleich Hanf. Die Botaniker haben für jede der Untergattungen eigene Namen. Damit sind die Namen einfach präziser. Beispiele dafür sind „Cannabis indica“ oder „Cannabis sativa“.

Hier können wir gleich mit einem Vorurteil aufräumen. In der Umgangssprache verwendet man „Cannabis“ als Begriff für Rauschmittel aus Hanf. Das Wort selbst kommt aus dem Griechischen und bedeutet einfach nur „Hanf“. „Cannabis indica“ ist also der wissenschaftliche Name für „indischen Hanf“ und „Cannabis sativa (var. sativa)“ bedeutet soviel wie „Nutzhanf“.

Was ist CBD-Öl?

CBD-Öl gewinnt man aus den Stängeln und/oder Blüten der Hanfpflanze. Das Öl ist reich an Cannabidiol und anderen wirksamen Stoffen. Nicht verwechseln sollte man es mit Hanfsamenöl, das man zum Beispiel im Reformhaus kauft. Hanfsamenöl wird durch Pressen aus den Samenkörnern von Hanf gewonnen und ist reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren. Da dabei aber keine Hanfpflanzen verwendet werden, enthält Hanfsamenöl kein CBD.

Neben dem CBD enthalten CBD-Öle auch noch mehr als 140 andere Cannabinoide und Terpene, die dem Hanf seinen Geruch und Geschmack verleihen. Jedes der Cannabinoide und Terpene hat dabei eigene positive Wirkungen. Dazu gehören ein besserer Schlaf, eine bessere Verdauung oder ein stärkeres Immunsystem. Das liegt daran, dass die Cannabinoide im Körper an besondere Rezeptoren andocken und so Wirkungen auslösen.

Gemeinsam wirken die Inhaltsstoffe des Öls noch besser, was seinen Nutzen noch weiter steigert. Das nennt man auch „Entourage-Effekt“.

Welche Formen von CBD gibt es?

Grundsätzlich ist CBD als sogenanntes „Isolat“ oder als Breitband-/Vollspektrum-Öl erhältlich. Beim Isolat sind alle anderen Cannabinoide entfernt, so dass du reines CBD bekommst. Im Gegensatz dazu sind beim Breitband-/Vollspektrum-Öl noch alle oder die meisten anderen Inhaltsstoffe vorhanden.

CBD-Isolat galt lange als der Stein der Weisen und ist ein kristallines weißes Pulver. Heute verwendet man es vor allem im medizinischen Bereich. Einnehmen kannst du es über den Mund. Man kann es aber auch rauchen/vaporisieren oder in Öl lösen und dann schlucken. Ein Problem beim Isolat ist die richtige Dosierung, denn der Stoff ist hochgradig rein und kann bei falscher Dosierung zu ungewollten Wirkungen führen.

Ein Breitband-/Vollspektrum-Öl ist dagegen einfacher zu nutzen und zu dosieren. Die CBD-Konzentration ist darin weniger hoch und damit leichter handhabbar. Zudem geht der Trend heute wegen des Entourage-Effektes ohnehin zum Vollspektrum-Öl, denn das scheint besser zu wirken. Ich empfehle daher in jedem Fall ein gutes Vollspektrum-Öl.

Ist CBD-Öl legal?

Ja, in Deutschland ist CBD-Öl legal, da es unter 0,3 % THC enthält. „THC“ steht für „Tetrahydrocannabinol“ und ist der Stoff, der einen Rausch erzeugt. Die meisten guten CBD-Öle enthalten nur ein Minimum an THC und haben keine berauschende Wirkung.

Zu raten ist in jedem Fall, dass du ein hochwertiges Öl verwendest, denn nur dann kannst du dir des Inhalts auch sicher sein. Tests von Ölen aus verschiedenen Quellen haben ergeben, dass sie mitunter gar kein oder eine andere Menge CBD oder sogar zu viel THC enthalten. Dazu kann es zum Beispiel kommen, wenn der Hersteller Geld sparen will und schlecht filtert. Solchen Überraschungen entgehst du, wenn du ein hochwertiges Öl eines bewährten Anbieters kaufst.

Auf unserer Website teste ich regelmäßig CBD-Öle bekannter Anbieter. Wenn du dich gleich auf die guten Anbieter konzentrierst, sparst du Zeit und Geld. Zu den CBD-Tests kommst du hier.

Bild: Pixabay

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