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CBD Öl und verwandte Produkte: US-Fonds will 50 Millionen USD investieren

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Ein neuer US-Investmentfonds, der sich auf Kosmetik und Beautyprodukte auf Basis von CBD Öl und anderen Hanfprodukten spezialisiert, investiert in einen Marktplatz für Hanfprodukte. Aufgesetzt hat den Fonds Jay Lucas, der in den 1980er Jahren zehn Jahre lang Partner bei der Unternehmensberatung Bain & Company war.

Der Fonds trägt den Namen „LB Equity Emerging Growth“ und hat ein Kapital von 50 Millionen USD. Diese Mittel will man in Unternehmen investieren, die im Bereich von Kosmetik auf CBD- und Hanfbasis tätig sind. Die erste Investition des Fonds erfolgt in das Unternehmen „Standard Dose“. Dort hat man eine Art „Mini-Amazon“ aufgebaut, über das Hanfprodukte online vertrieben werden, erklärte Lucas. Weiter sagte er:

„Wir wollen unseren eigenen Bereich für Schönheit und Cannabis. Dazu stecken wir unser Gebiet ab.“

Die Plattform von Standard Dose richtet sich an High-End-Kunden. Zusätzlich plant man die Eröffnung eines Geschäftslokals in der Nähe des Madison Square Park in New York. Das soll bereits im Februar geschehen. Dieser Standort soll bei der Vermarktung helfen, denn in den USA sind die Werbemöglichkeiten für Hanfprodukte nach wie vor beschränkt.

Nach Angaben von Lucas prüft der Fonds derzeit fünf weitere Investitionsmöglichkeiten. Bis Ende des Jahres 2019 will man die 50 Millionen USD in CBD- und Hanf-Firmen angelegt haben. Zusätzlich hat man auch bereits einen früheren Manager von L’Oréal, Jim Morrison, für sich gewinnen können.

CBD und legaler Hanf in den USA

Hanf wurde im Jahr 2018 in den USA auf Bundesebene legalisiert. Seitdem haben die Pflanze und ihre Inhaltsstoffe das Interesse vieler Investoren geweckt, die davon profitieren möchten. Dabei geht es auch um CBD, eine nicht psychoaktive Verbindung, die dem bekannten THC ähnlich ist. CBD Öl kann viele verschiedene Leiden lindern, etwa chronische Schmerzen, Entzündungen, Angstzustände und vieles mehr. Selbst für Haustiere ist CBD geeignet. Seitdem wird CBD in vielfältigen Darreichungsformen angeboten. Dazu gehören CBD Öle, Cremes, Kaffees, Cocktails, Lebensmittel und Schönheitsprodukte. Experten schätzen, dass der Markt für CBD bis 2022 auf 20 Milliarden USD anwachsen könnte. Damit würde der Markt sogar die Nachfrage nach legalem Marihuana überflügeln. Zu diesem Ergebnis gelangte das Cannabis-Untersuchungsunternehmen Brightfield Group.

Diesen Trend hat auch der US-Schuhdiscounter DSW erkannt. Dort erklärte man kürzlich, dass das Unternehmen Produkte mit CBD-Zusatz verkaufen wolle. Dazu gehören Körperlotionen, Fußcremes und Muskelbalsam. Der Vertrieb soll in 96 der insgesamt über 500 Verkaufsstellen des Unternehmens in den USA erfolgen. Hersteller dieser CBD-Produkte ist Green Growth Brands Inc. Dabei handelt es sich um ein Cannabis-Unternehmen unter der Führung eines früheren Mitarbeiters von DSW.

Der CEO von DSW, Roger Rawlins, sagte zu dem neuen Angebot:

„Wir sehen einen Wechsel im Konsumentenverhalten, der den Wandel des Einzelhandels beschleunigt. Die breite Annahme von CBD-Produkten in Nordamerika ist eines der besten Beispiele für diesen Wechsel.“


Bildquelle: Pixabay

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