CBD bei Arthritis: Vereinigung veröffentlicht ersten Leitfaden zur Nutzung von CBD zur Schmerzbekämpfung

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CBD (Cannabidiol) erfreut sich immer größerer Beliebtheit und hat bereits vielen Betroffenen in aller Welt geholfen, chronische Schmerzen in den Griff zu bekommen. Der Wirkstoff wird aus Hanf gewonnen und ist damit vollkommen natürlich. Auch führt er nicht zu einem Rausch. Nach der Einnahme dockt CBD im menschlichen Körper an entsprechende Rezeptoren an und entfaltet so seine Wirkung. Dennoch sind gesicherte Hinweise zur Nutzung nach wie vor rar und nicht alle Menschen nutzen die vorhandenen Quellen im Internet (wie etwa PLANET-CBD).

Die US-amerikanische „Arthritis Foundation“ (Arthritis-Stiftung) hat das zum Anlass genommen, jetzt einen Leitfaden zur CBD-Nutzung von erwachsenen Patienten mit Arthritis herauszugeben. Der Ratgeber ist damit der erste einer großen Patientenvereinigung zur Nutzung von auf Cannabis basierenden Wirkstoffen. Den Leitfaden selbst finden Sie in englischer Sprache auf dieser Webseite.

Die Nutzung von CBD zur Linderung von Arthritis liegt nahe, denn Arthritis ist bekanntlich eine entzündliche und schmerzhafte Gelenkerkrankung. CBD wiederum hat schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften. Daher verwundert es nicht, dass viele Patienten mit Arthritis ein großes Interesse an CBD haben.

Warum ein CBD Leitfaden?

Der Forscher Kevin Boehnke von der Universität des US-Bundesstaates Michigan hat an der Erstellung des Leitfadens mitgearbeitet. Er erklärte dazu:

„Es ist wichtig, das öffentliche Interesse anzuerkennen und ein paar Leitlinien zum Stand der Forschung zu veröffentlichen“.

Die Arthritis Foundation stellt in dem Leitfaden zudem klar, dass die Betroffenen nicht ihre herkömmlichen Medikamente absetzen sollten. Boehnke sagte dazu:

„In dem Leitfaden heißt es nicht: «Sie müssen dieses oder jenes ausprobieren». Vielmehr wollen wir vermitteln: «Wenn Sie das ausprobieren möchten, sollten Sie es folgendermaßen tun».“

Den Ausschlag für die Erstellung des Leitfadens war eine Patientenbefragung der Arthritis Foundation. Von den 2.600 teilnehmenden Personen nahmen beinahe 80 % seinerzeit CBD ein, hatten es eingenommen oder dachten über eine Einnahme nach.

Als Grundlage für die Anwendung von CBD rät die Vereinigung, langsam mit der niedrigsten Dosierung zu beginnen. Zugleich sollten die Patienten die Symptome über die Zeit nachverfolgen und sehen, ob sich eine Linderung einstellt.

Falls das CBD allein die Gelenkschmerzen nicht beseitigt, rät die Vereinigung manchen Patienten an, eventuell THC auszuprobieren. Dies gilt natürlich nur für Patienten, die in US-Bundesstaaten leben, in denen THC legal ist (in Deutschland kann Cannabis im Einzelfall ärztlich verschrieben werden). Auch hier sollen die Patienten, so der Leitfaden, mit der kleinsten Dosis beginnen.

Boehnke riet den Nutzern zudem zum genauen Hinsehen:

„Die Leute müssen die Augen offenhalten. Die Situation ist wie im Wilden Westen. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Gehalt an CBD nicht immer dem entspricht, was das Etikett behauptet.“

In Deutschland können Sie dazu den Ratgeber von Planet-CBD nutzen, in dem wir Shops und CBD-Öle getestet haben und Ihnen die drei besten vorstellen. So bleiben Ihnen Überraschungen erspart und Sie müssen nicht selbst aufwendig recherchieren.

Hinweise zur Einnahme von CBD

In ihrem Leitfaden rät die Arthritis Foundation dazu, CBD weder als Nahrungsmittel einzunehmen, noch CBD-Lotionen zu verwenden. Der Grund dafür sei, dass noch zu wenig bekannt sei, wie der Wirkstoff reagiere, wenn er über den Mund oder die Haut aufgenommen wird.

Zudem rät die Vereinigung auch vom Rauchen oder Vaporisieren von CBD ab. Zugleich weist sie im Leitfaden darauf hin, dass CBD mit verschiedenen Medikamenten interagieren kann. Dazu gehören Naproxen (Wirkstoff zum Hemmen von Entzündungen und Senken von Fieber), Corticosteroide und einige Antidepressiva.

Bild: Pixabay

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