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CBD erobert den Profisport

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Im Jahr 2017 hat die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ihre Liste der verbotenen Substanzen aktualisiert. Das fand in der Presse zwar wenig Beachtung, bedeutete aber für Sportler in aller Welt eine Zeitenwende. In der Rubrik „Cannabinoide“ heißt es dort:

„Cannabidiol (CBD) ist nicht mehr verboten“.

Damit können seitdem nun auch Profisportler CBD verwenden, ohne sich über ihre Wettkampftauglichkeit Sorgen machen zu müssen.

In den Jahren zuvor war die Nachfrage nach CBD im privaten Bereich bereits stetig gestiegen. Menschen in aller Welt begannen damit, CBD als Mittel gegen chronische Schmerzen, Missstimmungen, Akne, Herzbeschwerden und vieles mehr zu nutzen. Dazu veranlassten sie tausende Erfolgsgeschichten anderer Nutzer, ebenso wie der Umstand, dass CBD nahezu keine Nebenwirkungen hat.

Sportler nutzen CBD

Profisportler im Besonderen verlangen ihrem Körper alles ab und sind daher auf optimale Erholung angewiesen. Auch leiden Sportler häufig unter Verletzungen oder chronischen Schmerzen, die ihr Sport mit sich bringt. In allen diesen Bereichen kann CBD helfen.

Einige Sportler schätzen CBD-Öl vor allem wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung. Auch die antioxidativen und die neuroprotektiven (nervenschützenden) Eigenschaften spielen für Sportler eine wichtige Rolle.

So schwört zum Beispiel der professionelle US-Triathlet Andrew Talansky auf CBD. In einem Interview erklärte Talansky, dass er CBD erstmals 2017 verwendet habe, um die Erholung eines gezerrten Hüftbeugemuskels zu verbessern. Er sagte:

„Es hat ein paar Wochen gedauert, dann habe ich aber sofort einen merkbaren Unterschied festgestellt. Es ging nicht nur meiner Hüfte besser. Ich war auch weniger angespannt und konnte besser schlafen.“

„CBD hat mir mein Leben zurückgegeben“

Zurückhaltung bei einigen Profisportlern

Die derzeit aktiven Profisportler, besonders in den USA, zeigen sich trotzdem noch zurückhaltend, wenn es um die Frage geht, ob sie CBD nutzen. Einige frühere Sportler haben sich dazu jedoch geäußert. So erklärte zum Beispiel der ehemalige Spieler in der amerikanischen Footballprofiliga NFL, Larry Chester, in einem Interview, dass CBD ihm sein „Leben zurückgegeben“ habe. Der Grund sei gewesen, dass chronische Schmerzen und eine Opiatsucht die Beziehung zu seiner Familie zu zerstören drohten. Dazu sagte er:

„Ich habe völlig unnötig mit meinen Kindern und meiner Frau gestritten (…) jetzt kann ich wieder normalen Kontakt zu jedermann haben, ich bin wieder ich.“

Inzwischen verwendet Chester für seine Knieschmerzen ein äußerlich aufzutragendes CBD-Öl, das ihm ärztlich verschrieben wurde.

Ein Teil der Skepsis gegenüber CBD rührt daher, dass manche Personen es unwissend in einen Topf mit THC werfen. THC ist ein anderes Cannabinoid, das aus Cannabis gewonnen wird und das den bekannten Rauschzustand hervorruft. CBD ist chemisch jedoch anders aufgebaut und hat keine psychoaktive Wirkung.

Der ehemalige NFL-Spieler Cullen Jenkins erklärte, dass er zu Anfang auch sehr skeptisch gewesen sei. In einem Interview verdeutlichte er seine frühere Haltung:

„Ich dachte, dass ich danach high sein würde und dass das zu Halluzinationen wie beim Grasrauchen führt. Aber das war gar nicht so. Es ist eher so ein sanftes, beruhigendes Wohlgefühl. Es ging mir einfach gut.”

Quelle: SCMP, Pixabay

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