CBD Öl kann auch bei Brustkrebs helfen laut neuer Forschung

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Forschung zeigt: CBD kann auch Brustkrebspatientinnen helfen

Cannabidiol (CBD) überrascht immer wieder mit neuen Einsatzmöglichkeiten. CBD ist ein Wirkstoff, den man aus natürlichem Hanf gewinnt. Anders als das bekannte THC ist CBD nicht psychoaktiv und löst daher keinen Rausch aus.

Seit die Bauern in den USA das Recht zum Anbau von Hanf erhalten haben, hat CBD seinen Siegeszug in aller Welt angetreten. Jetzt legt eine wissenschaftliche Studie nahe, dass CBD auch zur Behandlung von Brustkrebs verwendet werden kann. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass CBD auch die Auswirkungen von Chemotherapien abmildern kann.

Marihuana / CBD bei Krebsleiden

Krebspatienten nutzen medizinisches Marihuana, das sowohl CBD als auch das psychoaktive THC enthält, schon seit vielen Jahren. Bereits 1996 erlaubte Kalifornien als erster US-Bundesstaat die Nutzung von Marihuana für medizinische Zwecke. In Deutschland ist Marihuana seit dem 10. März 2017 ebenfalls für den medizinischen Einsatz zugelassen.

Bereits 2016 erschien im medizinischen US-Fachmagazin „JAMA Oncology“ (JAMA-Onkologie) ein Artikel, in dem die Autoren feststellten:

„Marihuana hat in der Onkologie das Potenzial zur Nutzung als Antiemetikum (Medikament zur Unterdrückung von Übelkeit und Brechreiz). Ebenso kann es zur Linderung von Schmerzen bei Krebs, der nicht auf eine Behandlung anspricht, sowie als Antitumorwirkstoff dienen.“

Jetzt hat eine neue Studie gezeigt, dass CBD auch allein bei Krebs hochwirksam sein kann. Dazu beobachtete man vier Jahre lang 119 Krebspatienten, die sich einer Behandlung mit medizinischem CBD unterzogen. Das Ergebnis war erstaunlich: 92 % der 119 Fälle mit soliden Tumoren zeigten eine Verringerung der zirkulierenden Tumorzellen. In anderen Fällen belegten wiederholte Scans eine Abnahme der Tumorgröße. Zugleich traten bei der Verwendung des medizinischen CBD keinerlei Nebenwirkungen auf. Die Forscher schlossen daraus, dass synthetisches Cannabidiol ein Kandidat zur Behandlung von Brustkrebs (und Hirntumoren) sei.

CBD lindert auch die Auswirkungen von Chemotherapien

Im Hinblick auf CBD hat sich auch das National Cancer Institute (Nationales Krebsinstitut) in den USA geäußert. Dort erklärte man, dass die bisherige Forschung zu CBD den Schluss nahelege, dass CBD das Wachstum von Krebs und das Risiko eines erneuten Auftretens bestimmter Krebsarten (auch von Brustkrebs) verringern kann. Zugleich könne, so das Institut, CBD die Wirkung bestimmter Medikamente verbessern und Nebenwirkungen von Chemotherapien verringern. Dazu gehören Nebenwirkungen wie Erbrechen, Übelkeit und Missstimmung.

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Die US-amerikanische Krebsgesellschaft erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass man Cannabis keinesfalls als einzige Behandlung für den Krebs verwenden sollte. Ergänzend hieß es:

„Medizinische Entscheidungen zum Schmerz- und Symptommanagement sollte ein Patient/eine Patientin nur zusammen mit seinem oder ihrem Arzt treffen. Dabei muss man die nachgewiesenen Vor- und Nachteile für den Patienten abwägen. Zugleich müssen die Wünsche des Patienten und seine Wertvorstellung einbezogen werden, ebenso wie gegebenenfalls geltende Gesetze und Regularien.“

Auch wenn CBD nicht psychoaktiv ist, kann es doch negative Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten auslösen.

Wenn Sie unter Brustkrebs leiden, kann CBD möglicherweise einen neuen Behandlungsweg oder Linderungsmöglichkeiten bei Chemotherapien eröffnen. Selbstverständlich sollten Sie eine Einnahme von CBD aber vorher mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Cannabis / CBD zur Krebsprävention

Bei den vielen Wirkungen von CBD bei Brustkrebs liegt natürlich die Frage nahe, ob der Wirkstoff auch zur Prävention geeignet ist. Das Nationale Krebsinstitut der USA hat zur Klärung dieser Frage eine Vielzahl von Studien ausgewertet.

Ein eindeutiges Gesamtergebnis zeigte sich nicht, doch gab es auch klare Ergebnisse bei einigen Untersuchungen. So fanden die Forscher bei einer im Jahr 2015 durchgeführten Untersuchung heraus, dass Cannabiskonsumenten ein um 45 % geringeres Risiko haben, an Blasenkrebs zu erkranken.

Zur genauen Bestimmung des Wirkanteils von CBD bei diesem und anderen Ergebnissen bleibt die weitere wissenschaftliche Forschung abzuwarten.

Bereits heute schon klar ist jedoch, dass CBD eine Vielzahl positiver Wirkungen im menschlichen Körper entfaltet. Einzelheiten dazu finden Sie, wie immer aktuell, in unserem Ratgeber.

Bild: Pixabay

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