Hat CBD Öl auch Nebenwirkungen?

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Cannabidiol (CBD) ist ein aus der Handpflanze gewonnener Wirkstoff. CBD ähnelt dem chemisch verwandten THC, löst aber keinen Rausch aus. Vielmehr dockt CBD im menschlichen Körper an vorhandene Cannabinoid-Rezeptoren an und entfaltet so eine Vielzahl positiver Wirkungen.

CBD kann Schmerzen lindern, Angst- und Panikattacken mildern, Krämpfe lösen, Entzündungen hemmen und vieles mehr. Einige Nutzer berichten, dass CBD selbst bei ihren Haustieren positive Wirkungen zeigt.

Welche Nebenwirkungen kann die Einnahme von CBD-Öl haben?

CBD ist ein ganz natürlicher Stoff und daher weitgehend frei von Nebenwirkungen. Dennoch berichten Nutzer in Einzelfällen von unbeabsichtigten Wirkungen. Diese möchten wir dir hier vorstellen.

Verdauungsprobleme

Vereinzelt berichten CBD-Nutzer von Verdauungsproblemen. Wenn überhaupt, treten diese jedoch meist nach dem Verzehr von CBD-haltigen Lebensmitteln (und nicht bei der Einnahme von CBD-Öl) auf. In den USA gibt es bereits Weingummis und Getränke mit CBD-Zusatz, die sich in Deutschland jedoch noch nicht durchgesetzt haben. Hierzulande nehmen die Nutzer zumeist CBD-Öl ein. Daher dürften die Verdauungsprobleme durch CBD in Deutschland eher selten sein.

Trockener Mund

Andere CBD-Freunde berichten von einem trockenen Mund nach der Einnahme von CBD. Dabei handelt es sich um eine Nebenwirkung, die auch vom Konsum von Marihuana bekannt ist. Zu diesem Thema haben Forscher bereits eine Untersuchung durchgeführt. Sie fanden heraus, dass von 1.500 Teilnehmern nach dem Konsum von CBD 11,73 Prozent einen trockenen Mund verspürten. Den Grund dafür vermuteten die Wissenschaftler darin, dass der Wirkstoff möglicherweise die Speichelproduktion senkt.

Schläfrigkeit

Diese Nebenwirkung beobachteten Forscher vor allem im Rahmen einer Studie, die darauf abzielte, die Wirkungen von CBD auf den Schlaf zu erforschen. Die Einnahme von hohen Dosen von CBD half den Testpersonen, länger zu schlafen. Geringere Dosen machten die Probanden dagegen wacher. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass von privaten Nutzern im Internet eher selten über diese Nebenwirkung berichtet wird.

Leberbeeinträchtigung

In einer anderen Forschungsarbeit untersuchten Wissenschaftler die Wirkung von CBD bei Anfällen. Das Risiko von Beeinträchtigungen der Leberfunktion stieg dabei an, wenn die Patienten hohe Dosen von CBD zusammen mit dem Epilepsiemedikament Valproat einnahmen.

Probleme mit dem Immunsystem

Schließlich existiert auch eine Studie, in der Forscher herausfanden, dass CBD die Immunantwort des Körpers schwächen kann. So erhöhte sich das Risiko einer Infektion, besonders bei Patienten mit HIV, Diabetes und dem Down-Syndrom.

Woher kommen die Nebenwirkungen?

Bei der Einordnung muss man bedenken, dass jeder Mensch eine leicht andere Biochemie hat. Es ist daher möglich, dass bei einer Person Nebenwirkungen auftreten und bei einer anderen nicht. Auch die verwendete Menge oder andere eingenommene Medikamente können eine große Rolle spielen.

Nicht zu unterschätzen ist auch das Risiko von Verunreinigungen im Präparat selbst. Für Forschungen verwendet man nur hochreines (und oft synthetisch hergestelltes) CBD. Dieses steht vielen Nutzern aber nicht zur Verfügung und ist zudem sehr teuer. In der Realität gibt es aber viele Anbieter und unter diesen finden sich, wie überall, auch schwarze Schafe. Es kann also sein, dass ein „Schnäppchen-CBD“ gar kein oder zu viel CBD enthält. Auch können Streckmittel enthalten sein oder zu hohe Dosen THC. Alle diese Faktoren können die Wirkungen und Nebenwirkungen eines CBD-Produktes beeinflussen. Hier haben wir eine Übersicht von Shops erstellt bei denen man CBD kaufen kann von hoher Qualität in Deutschland.

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Was kann ich tun, um Nebenwirkungen zu vermeiden?

Zunächst solltest du darauf achten, ein hochwertiges CBD-Öl zu kaufen. Wir haben für dich diverse Anbieter und Öle getestet und stellen dir die Ergebnisse hier vor. So sparst du Zeit und kannst dich ganz auf die hervorragenden Kandidaten konzentrieren.

Weiter solltest du dich an die für deinen Körper richtige Menge langsam herantasten. Nimm dir Zeit und beobachte deinen Körper nach der Einnahme. So findest du am ehesten die Menge, die die gewünschte Wirkung und möglicherweise zugleich keine Nebenwirkungen hat.

Bildquelle: Pixabay

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