CBD Vorteile: Viele Menschen sehen sie, aber manche Regierungen noch nicht

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Margarete S. rutschte, kurz nach ihrem 87. Geburtstag, bei ihrem täglichen Spaziergang auf einem Stück Eis aus. Dabei brach sie sich den linken Arm. Zusammen mit den schon vorher vorhandenen, alterstypischen Gelenkproblemen, litt Margarete S. danach unter erheblichen Schmerzen. Ihr vorheriges Leben, das aktiv und selbstbestimmt war, hätte sie damit nicht fortführen können.

Die weitere Entwicklung schilderte ihr Sohn gegenüber SCMP so:

„Sie wusste weder ein noch aus und war wirklich am Boden. In einem Wartezimmer beim Arzt empfahl ihr jemand CBD-Pillen. Die hat sie dann auch wirklich ausprobiert. Innerhalb einer Woche konnte sie sich wieder schmerzfrei bewegen. Das war eine unglaubliche Verwandlung.“

Nach einer Woche setzte Margarete dann, etwas vorschnell, das CBD wieder ab. Die Schmerzen kehrten dann auch zurück. Sie probierte daraufhin CBD-Öl aus und erlebte dieselbe positive Wirkung.

Ihr Sohn erklärte dazu, dass sie zunächst doch etwas Vorbehalte gehabt und geglaubt habe, „Rauschgift“ zu nehmen. Sie habe aber dann mit ihm recherchiert und erkannt, dass CBD ein Heilmittel und keine Droge ist. Offenbar mache das Alter pragmatisch, ergänzte Ihr Sohn, daher habe sie schließlich alle restlichen Bedenken beiseitegeschoben. Die Schmerzen hätten dabei den Hauptausschlag gegeben, vermutet er.

CBD auf dem Vormarsch

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat offiziell festgestellt, dass CBD ein nicht-psychoaktiver Stoff der Cannabispflanze ist, der keine offensichtlichen Nebenwirkungen hat. Ein Potenzial für einen Missbrauch sei ebenfalls nicht vorhanden. Weiter erkannte die WHO den Nutzen von CBD bei der Behandlung von Epilepsie bei Menschen und Tieren an. Vorläufige Belege deuten auch darauf hin, dass CBD positive Wirkungen bei der Behandlung von Alzheimer, Parkinson und Krebs habe, hieß es vonseiten der WHO.

Manche Länder haben bereits damit begonnen, diese Erkenntnisse in ihren Gesetzen umzusetzen. In Thailand zum Beispiel hat man medizinisches Cannabis vor Kurzem legalisiert. Traditionell wurde Cannabis dort schon lange zur Behandlung von Schmerzen und Übelkeit verwendet.

Eine Ausnahme von diesem Trend ist Hongkong. Dort sind die Gesetze und die allgemeine Meinung ganz anders. Man kann dort CBD nicht legal verwenden. Örtliche Mediziner hoffen, dass sich die Lage mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ändert.

Selbst Getränkehersteller interessieren sich inzwischen für CBD. So prüft die große US-amerikanische Brauereigruppe Molson Coors die Herstellung von nichtalkoholischen Getränken mit CBD-Zusatz. Daneben entwickelt man auch Biere und Cocktails mit CBD-Anteil.

Ebenso haben Profisportler CBD bereits für sich entdeckt. Inzwischen können sie es auch legal nutzen, da die Welt-Anti-Doping-Agentur CBD bereits von ihrer Liste der verbotenen Substanzen gestrichen hat.

Zur Behandlung von Tieren wird CBD ebenfalls erfolgreich eingesetzt.

Zusammenfassung

Bereits seit den 60er Jahren sind die positiven Wirkungen von CBD bekannt und belegt. Jetzt ist es an der Zeit, überkommene Gesetze an die neue Zeit anzupassen und allen Menschen die Linderungsmöglichkeiten, die CBD bietet, zu eröffnen. Mit dem täglichen Fortschreiten der Erforschung von CBD dürfte dieser Wunsch in immer greifbarere Nähe rücken.

Quellen: SCMP, Pixabay

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