CBD ist das beste Schmerzmittel laut US Profi-Sportlern

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Eishockey ist ein rauer Sport. Das weiß auch Riley Cote, der von 1998 bis 2010 für die Philadelphia Flyers spielte. Während seiner Zeit trug er Hunderte von Zweikämpfen auf dem Eis aus. Das verwundert nicht, denn Cote war ein „Enforcer“. Ein solcher hat die Aufgabe, die Stürmer des eigenen Teams zu schützen. Spielte also einer der Gegner zu körperbetont gegen diese auf, wies Cote ihn in die Schranken. Dies erklärte Cote gegenüber dem Onlinemagazin Wired.

Diese dauernden Kämpfe hatten natürlich Folgen. Cote erlitt immer wieder Traumata des Gehirns und Körpers. Er litt unter chronischen Schmerzen und machte sich Sorgen, was im Alter mit seinem Verstand sein würde. Im 2013 entdeckte Cote dann Cannabidiol (CBD). In dem Interview mit Wired nannte er CBD eine „ganz neue Welt“ und erklärte, es seitdem zweimal täglich einzunehmen.

CBD als natürliches Hilfsmittel

In aller Welt entdecken immer mehr Menschen die fabelhaften Wirkungen des Naturwirkstoffes CBD. CBD lindert Schmerzen, Entzündungen, Angstzustände, kann Krebs positiv beeinflussen, hilft beim Einschlafen und vieles mehr. Dabei erzeugt es, anders als THC, keinen Rausch und macht nicht abhängig.

Gerade Sportler in körperbetonten Sportarten haben nach dem Ende und während ihrer Karriere oft unter Verletzungen zu leiden. Da verwundert es nicht, dass sich viele dem CBD zuwenden, um die herkömmlichen starken Opiate und ihre Nebenwirkungen zu vermeiden.

In den USA haben bereits einige Ex-Sportler eigene Unternehmen für den Vertrieb von CBD gegründet. Dazu gehören die Footballspieler Tiki Barber und Rob Gronkowski sowie der Basketballprofi Paul Pierce. Mit einiger Verzögerung dürfte man diesen neuen Trend sicher auch bald in Deutschland beobachten können. Alle drei bewerben CBD als wirksames Heilmittel zum Managen von Schmerzen und (bei Pierce) als Mittel gegen lähmende Angst.

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Die Erforschung von CBD

Die genauen Wirkmechanismen von CBD sind noch nicht voll erforscht. Dennoch ist klar, dass CBD an Rezeptoren im menschlichen Körper andockt und so vielfältige Wirkungen entfaltet. Auch wenn die Forschung noch nicht alles aufgedeckt hat, sprechen doch Hunderttausende von zufriedenen Nutzern für sich. Selbst bei Haustieren hat CBD förderliche Eigenschaften.

Bereits an Ratten durchgeführte Studien unterstreichen die positiven Berichte. So fand man heraus, dass CBD-Creme bei arthritischen Tieren die Entzündung der Gelenke verringert. Eine andere Arbeit konnte belegen, dass CBD bei Ratten mit Arthrose den Schmerz verringerte. Die Nager konnten nach der Gabe von CBD die betroffenen Gelenke stärker belasten und litten unter weniger Entzündung in den Gelenken.

Zudem hat CBD einen weiteren Vorteil. Es ist, verglichen mit stärkeren Schmerzmitteln (wie Oxycontin oder Fentanyl), relativ sicher. Viele der herkömmlichen Schmerzmittel sind Opioide, so dass Langzeitnutzer körperlich abhängig werden können. Zudem haben die Opioide Nebenwirkungen. CBD hingegen macht weder körperlich noch geistig abhängig und hat auch nur im Ausnahmefall geringe Nebenwirkungen.

Wie viel CBD nimmt Riley Cote eigentlich?

Auch Riley Cote hat sein eigenes CBD-Unternehmen ins Leben gerufen. Derzeit nimmt er morgen eine CBD-Tablette, um die Schmerzen und Entzündungen unter Kontrolle zu halten. Abends nimmt er eine Tinktur mit CBD ein, die ihm beim Schlafen hilft. Wenn er nach einem Training Muskelkater hat, trägt er zusätzlich am Tag eine Creme mit CBD auf den Muskel auf.

Da er keine Anhaltspunkte zur Dosierung hatte, hat sich Cote selbst an die richtige Dosierung herangetastet, wie er gegenüber Wired erklärte.

In den USA laufen Profiathleten derzeit noch Gefahr, bei Einnahme von CBD einen positiven Drogentest zu erhalten. Das kann zu vielen Nachteilen und einer Geldstrafe führen. Bisher hat nur die US-amerikanische Eishockeyliga es aufgegeben, Spieler mit positiven Tests für Marihuana zu bestrafen.

Es ist zu wünschen, dass nunmehr in aller Welt der Bedarf für CBD anerkannt und die Nutzung überall freigestellt wird.

Bild: Pixabay

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